Jugendgesundheit-Coach

Hintergrund: Sozial Benachteiligte verfügen über eine schlechtere Gesundheitskompetenz. Jugendliche schneiden in einigen Bereichen in puncto Gesundheitskompetenz auch schlechter ab als Erwachsene (Health Literacy Studie, 2013). 
Vor allem Jugendliche aus dem Süden Österreichs und aus Familien mit nur geringem materiellem Wohlstand wurden als vulnerable Gruppen identifiziert. Auch die Bildung der Eltern ist ein wesentlicher Einflussfaktor: So weisen Jugendliche aus Familien mit mindestens einem höher gebildeten Elternteil deutlich seltener eine limitierte Gesundheitskompetenz auf.

Ziel: Für sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler in ausgewählten steirischen Schultypen werden Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz umgesetzt. Ziel ist die Verbesserung des Findens, Verstehens, Beurteilens und Anwenden von relevanten gesundheitsfördernden Informationen für die Zielgruppe. Durch die umgesetzten Maßnahmen sind die SchülerInnen befähigt, mehr Eigenverantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen.

Projektbeschreibung: Peer Education ist eine wirkungsvolle Empowerment-Methode - d.h. Betroffene zu Beteiligten machen. Diesem Ansatz bedient sich das steirische Pilotprojekt "Jugendgesundheit-Coach" zur Förderung der Gesundheit und zur Stärkung der Gesundheitskompetenz von Schülerinnen und Schülern.
Im Rahmen des Projekts werden im Schuljahr 2017/18 insgesamt 30 Schülerinnen und Schüler (16 - 17 Jahre) zu Themen wie Ernährung, Bewegung, Sucht, Krankheitsbewältigung oder psychische Gesundheit ausgebildet. Dieses Wissen werden die Coaches an min. 4.500 jüngere Schülerinnen und Schüler weitergeben.

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler (AHS, BHS) im Alter von 16-17 Jahren

Projektdauer: 01.06.2017 - 31.12.2018

Projektleitung: Michaela Partel, BA (michaela.partel@stgkk.at)