Rahmenbedingungen für ein gesundes Leben schaffen

Mit Ernährung und Bewegung die Gesundheit der SteirerInnen verbessern.

ErnährungDer Ernährung kommt sowohl bei der Entstehung von Erkrankungen als auch für die Erhaltung der Gesundheit eine zentrale Rolle zu – zB. ist bei Übergewicht, Diabetes mellitus Typ II, Zahnkaries oder bestimmten Krebsarten ein enger Zusammenhang mit der Ernährungsweise nachgewiesen. Auch Bewegungsmangel gilt als zentraler Risikofaktor für die Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen, Muskel-Skelett-Erkrankungen oder Übergewicht.
Die Förderung eines gesundheitsbewussten Lebensstils durch entsprechende Ernährung und ausreichend Bewegung dient nicht nur der Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens, sondern hilft darüber hinaus auch volkswirtschaftliche Kosten zu sparen.

Gesundheitsfolgen aufgrund von Tabakkonsum verringern

RauchenTabakkonsum stellt weltweit das größte einzelne Risiko für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen dar. Rauchen kann nicht nur bei RaucherInnen selbst Krebserkrankungen und eine Vielzahl von anderen chronischen Erkrankungen auslösen, sondern birgt auch für NichtraucherInnen gleichermaßen ein nicht zu vernachlässigendes Gesundheitsrisiko. Tabakkonsum ist jedoch ein vermeidbarer Risikofaktor und ein Rauchstopp führt schnell zu gesundheitlichen Verbesserungen bei bestehenden Erkrankungen bzw. trägt dazu bei, dass diese erst gar nicht auftreten.

Bewusstsein im Umgang mit Alkohol in der Steiermark fördern Chronischer Alkoholkonsum wirkt sich negativ auf die physische, psychische und soziale Gesundheit von betroffenen Menschen, deren Familien und Umgebung aus. Starker Alkoholkonsum bzw. Alkoholismus kann die Lebenszeit um zehn bis 28 Jahre verkürzen.
Auch das Risiko für (Verkehrs-)Unfälle, Gewalt, Selbstmord oder kriminelle (Gewalt-)Handlungen ist durch Alkoholkonsum erhöht.

Gute seelische Gesundheit und hohe Lebensqualität der SteirerInnen ermöglichen Psychische Gesundheit meint einen Zustand von Wohlbefinden, in dem der Mensch mit den normalen Belastungen des Lebens fertig werden, produktiv arbeiten und zum Leben innerhalb einer Gemeinschaft beitragen kann.
Psychische Belastungen und Störungen hingegen sind eine Bedrohung der Gesundheit der Bevölkerung sowie ihrer Lebensqualität.
Auch Sucht und Abhängigkeit zählen zu den psychiatrischen Erkrankungen. Die seelische Gesundheit der SteirerInnen hat sich in den letzten Jahren verschlechtert, daher gilt es besonders in diesem Bereich Gegenmaßnahmen zu setzen.

Den Schutz vor Infektionen sichern Gesamt betrachtet zeigen jene Infektionskrankheiten, die durch Impfung verhinderbar sind, keinen besonders großen zusätzlichen Handlungsbedarf. Allerdings besteht die Notwendigkeit, für bestimmte Zielgruppen (z.B. Ältere, MigrantInnen) und im Hinblick auf einzelne Erkrankungen (z.B. Keuchhusten) weitere Maßnahmen zu setzen.

Gesundes und selbstbestimmtes Leben mit Familie, Partnerschaft und Sexualität fördern Nach wie vor sind vor allem Frauen nicht nur persönlich von reproduktiver und sexueller Gesundheit besonders betroffen, sondern sie sind als MultiplikatorInnen in ihren Familien und Netzwerken überproportional für diesen Bereich der Gesundheit verantwortlich.
Die Steiermark liegt bei Teenagergeburten und Schwangerschaftsabbrüchen zwar im österreichischen Durchschnitt, aber bei den Kaiserschnitten weist die Steiermark bundesweit die 2.-höchsten Raten auf.
Dazu kommen verhältnismäßig viele Kinder mit geringem Geburtsgewicht auf die Welt. Ebenso ist aufgrund der Anzahl der Aids-Neuerkrankungen Handlungsbedarf gegeben.

Reduktion von Unfallrisiken und -Folgeschäden Tod durch Unfall gehört in Österreich zu den fünf größten Gruppen der Todesursachen, fast drei Viertel aller Unfälle passieren im Heim-, Freizeit und Sportbereich. Aber auch Arbeitsunfälle verursachen hohe volkswirtschaftliche Kosten und die steirische Bevölkerung verliert viele behinderungsfreie Lebensjahre aufgrund von Verletzungen. Hier gilt es also Sicherheitsstandards und präventionsmaßnahmen auszubauen.

Voraussetzungen zur Stärkung der Zahngesundheit schaffen Schlechte Zahngesundheit verursacht nicht nur Schmerzen und Beschwerden, sondern auch soziale Einschränkungen und wirkt sich negativ auf die Lebensqualität der Menschen aus.
Schlechte Zahngesundheit hat soziale, psychologische und physiologische Folgen – besonders konzentrieren sich Probleme mit der Zahngesundheit auf sozial benachteiligte Gruppen.